TIB / ZAID ALSALAME_1000 Euro und Eine Nacht
Theater im Bahnhof in Kooperation mit Zaid Alsalame
1000 EURO UND EINE NACHT
„1000 Euro und eine Nacht“ ist der Auftakt einer sechsteiligen Theater-Miniserie von und mit Zaid Alsalame. In Form einer neo-kabarettistischen Performance untersucht der Abend Fragen von Wert, Herkunft, Scham und kultureller Zuschreibung zwischen Irak und Österreich. Persönliche Erfahrungen werden mit Motiven aus „Tausendundeiner Nacht“ verwoben.
Foto: Johannes Gellner
MILIEU KINO_MOND
Die ehemalige Kampfsportlerin Sarah verlässt Österreich, um drei Schwestern aus einer reichen Familie im Nahen Osten zu trainieren. Was sich nach Traum-Job anhört, nimmt bald beunruhigende Züge an: Die jungen Frauen sind von der Außenwelt abgeschottet und werden konstant überwacht. Sport scheint sie nicht zu interessieren. Was also ist der Grund, dass Sarah engagiert worden ist?
“Kurdwin Ayub gelingt mit geringen Mitteln ein komplexer, realistischer Thriller, der unser Blick auf die unterschiedlichsten Arten weiblicher Unterdrückung öffnet.” Der Tagesspiegel
Foto: Stadtkino Verleih
MILIEU KINO_MOND
Die ehemalige Kampfsportlerin Sarah verlässt Österreich, um drei Schwestern aus einer reichen Familie im Nahen Osten zu trainieren. Was sich nach Traum-Job anhört, nimmt bald beunruhigende Züge an: Die jungen Frauen sind von der Außenwelt abgeschottet und werden konstant überwacht. Sport scheint sie nicht zu interessieren. Was also ist der Grund, dass Sarah engagiert worden ist?
“Kurdwin Ayub gelingt mit geringen Mitteln ein komplexer, realistischer Thriller, der unser Blick auf die unterschiedlichsten Arten weiblicher Unterdrückung öffnet.” Der Tagesspiegel
Foto: Stadtkino Verleih
MILIEU KINO_Die noch unbekannten Tage
Ein Roadmovie rückwärts durch Europa: Regisseurin Jola Wieczorek begibt sich mit „Die noch unbekannten Tage“ auf eine filmische Reise, um Antworten zu finden – zum Beispiel warum die Flucht der Familie aus Polen in den 1980er Jahren ausgerechnet ins Salzkammergut geführt hat.
Das Hinterfragen des Erinnerungsprozesses zeigt, wie vielschichtig jede Geschichte von Migration ist: durchdrungen von Freude und Schmerz, Hoffnung und Enttäuschung, Fremdsein und Menschlichkeit. Und immer einzigartig und universell zugleich. Max Ophüls Preis, Saarbrücken 2026. Gewinner Bester Dokumentarfilm. Crossing Europe 2026: Local Artist Award.
Offizieller Kinostart erst ab September 2026.
Foto: Stadtkino Verleih
MILIEU KINO_Ich verstehe Ihren Unmut
Heike arbeitet als Objektleiterin in der Gebäudereinigung. Täglich eilt sie zwischen Modegeschäften, Kindergarten und Altenheim hin und her, um die Arbeit ihrer Leute zu kontrollieren und notfalls auch noch selbst Hand anzulegen. Dabei vermittelt sie ständig zwischen Kund:innen, Firmenleitung und Reinigungskräften. Nachdem sie versucht hat, eine Arbeitskraft eines wichtigen Subunternehmers abzuwerben, droht dieser, seine Unterstützung einzustellen, es sei denn, er erhält mehr Stunden und mehr Umsatz. Um diesen Forderungen nachzukommen, gerät Heike zunehmend in einen Konflikt zwischen ihrer Verantwortung gegenüber den eigenen Mitarbeiter:innen und den harten Bedingungen der Arbeitswelt im Niedriglohnsektor – und stößt dabei zunehmend an ihre Grenzen.
»Das beklemmende Sozialdrama zieht einen mit seiner semi-dokumentarischen Inszenierung, die die Grenzen zwischen Realität und Fiktion in vielen Momenten völlig verschwinden lässt, sowie der grandiosen Newcomerin in der Hauptrolle schnell in seinen Bann.«
Foto: Stadtkino Verleih
LISA-VIKTORIA NIEDERBERGER_Lahea
EUROTEURO
Bekannt für ihren Wiener Schmäh, ihren expressiven Synthie-Pop und ihre fantastischen Ohrwürmer: Das Duo um Mastermind Peter T. und Frontfrau Katharina Maria Trenk feiert zehnjähriges Jubiläum und bringt genau das in den Musikpavillon, wofür man sie kennt: ihren legendären, trocken-dadaistischen Elektropop und den unverwechselbaren Wiener Größenwahn. Ihre Beats zwischen Lo-Fi-Gitarrenpop, New Wave und Synth-Pop gehen direkt ins Bein, während die lakonischen Texte rotzfrech zwischen Sehnsucht, Realitätsflucht und ungeniertem Trotz oszillieren. Wer Hymnen wie „Autogrill“ oder „Insel“ im Ohr hat, bekommt hier die volle, ungefilterte Dosis Euroteuro.
Foto: Angelo Kaiser
FENNESZ
Fennesz ist ein Urgestein der österreichischen Musiklandschaft, ein weltweiter Pionier der elektronischen Kunst und ein internationaler Star: Christian Fennesz. Seit den 90er-Jahren verschiebt der Wiener Ausnahmekünstler die Grenzen des Machbaren. Wenn eine solche Ikone, die sonst die größten Konzerthäuser und Avantgarde-Festivals rund um den Globus bespielt, für ein intimes Set an den Attersee kommt, ist das ein absolutes Jahrhundertereignis. Mit seinem neuesten, international hochgelobten Album „Mosaic“ verdichtet er seine jahrzehntelange Klangforschung zu einem vielschichtigen Meisterwerk aus brüchigen Melodien und modularer Elektronik. Seine radikale Fusion aus verzerrten E-Gitarren-Klängen und digitaler Laptop-Verarbeitung bricht vollkommen mit klassischen Hörgewohnheiten – und das an einem spektakulären Ort: Fennesz bringt seine visionären Ambient- und Noise-Klangarchitekturen live in die akustisch imposante evangelische Kirche. Ein unvorhersehbarer, improvisierter Soundtrip zwischen digitaler Abstraktion und roher, zutiefst menschlicher Emotionalität.
Foto: Carsten Nicolai
ERÖFFNUNG
Wie bereits in den vergangenen Jahren kochen Barbara Gölles und Thomas Kasebacher wieder und laden an die gedeckten Tische auf dem Vorplatz der Atterseehalle – bei Schönwetter draußen, sonst drinnen. Es gibt was in Schwarz, Gelb und Rot, passend zur Festival-Grafik des brennenden Planeten. Das soll übrigens kein billiges Weltuntergangs-Szenario darstellen, sondern vielmehr auf die realen Risse unserer Gegenwart hinweisen. Sind die überwindbar? In den zwei Wochen und drei Wochenenden jagt das Festival dieses Gefühl von TOTALSCHADEN ungefiltert durch das gesamte Programm. Der Wein stammt, wie immer, von Wieninger. Kommet pünktlich und zahlreich.
Foto: Paul Gasser








