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GIN MÜLLER
Klimt.Kleber.Klima.Klagen.
durchlaufend – siehe Öffnungszeiten

INSTALLATION

DURCHLAUFEND – ÖFFNUNGSZEITEN:

MO-FR 10:00-12:00 & 16:00-19:00
SA 10:00-13:00 & 15:00-19:00
SO 11:00-15:00

ATTERSEEHALLE

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Gin Müller (* 1971 in Wien) ist österreichischer Theaterwissenschaftler, Performance-Künstler, Regisseur, Dramaturg und queerer Aktivist. Nach dem Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft sowie Philosophie und Musikwissenschaft in Wien promovierte Müller und arbeitet seither an der Schnittstelle von Kunst, Lehre und politischem Aktivismus. Gin Müller unterrichtet als Lektor am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien und lehrte zudem an der Akademie der bildenden Künste Wien. Müllers transdisziplinäre Arbeit verbindet Theater und Performance mit queeren Politiken und künstlerischer Forschung. Er ist auch als Buchautor (Possen des Performativen, 2008) und im aktivistischen Kontext engagiert.

Idyllische Sommerfrische trifft auf die harte Realität der globalen Krise. In der Atterseehalle verwandelt Gin Müller den Raum in ein begehbares, multimediales Klima-Camp auf echtem Rasen, eingerahmt von Screens, Klimt-Zitaten und klassischen Landschaftsgemälden. Per Kopfhörer gerät das Publikum mitten in die Zerreißprobe unserer Gegenwart: Ein Audiokanal liefert die ungeschönte Perspektive von realen Klimaaktivist:innen (ehemals Letzte Generation), der andere den zynischen Smalltalk der gegnerischen Business-Seite. Vor dem Hintergrund bevorstehender internationaler Klimaklagen gegen fossile Großkonzerne wird die Halle zum verhandelbaren Raum zwischen Aktivismus, Justiz und Kunst.

An den Wochenenden wird die täglich zugängliche Installation direkt von Klimaaktivist:innen begleitet.

Samstags lädt das „Betthupferl“ am gemütlichen Lagerfeuerkreis im Klimahallencamp zu Gute-Nacht-Geschichten über Gemeinwohlökonomie und radikale Protestformen.

Die Arbeit fungiert zugleich als Teaser für die Performances von Justitia! Eco Criminals (7. & 8. August).

Foto: David Cuka

Credits:
Das Projekt ist Teil der 5-jährigen Artistic Research und Aufführungs-Serie „JUSTITIA! Performative Formate zu Recht und Gerechtigkeit“. Künstlerische Leitung: Gin Müller. Produziert vom Verein zur Förderung der Bewegungsfreiheit. Gefördert von der Kulturabteilung der Stadt Wien (MA 7).
 
Regie Gin Müller
Video Performance Edwarda Gurrola, Nicholas Hoffman, Nora Jacobs, Martha Krumpeck, Anna Mendelssohn, Marco Otoya, Lorenz Trattner, Florian Wagner
Produktion & Dramaturgie Adaption Wilhelm Binder; Marie-Christin Rissinger, 
Produktion Adaption Beratung Haiko Pfost
Video Adaption Rajarshi Sarkar 
Technik Julian Vogel 
Tonaufnahmen Adaption Gustavo Petek
Garderobe Johann Brigitte Schima
Dramaturgie Laura Andreß
Musik / Sound Nicholas Hoffman
Video Nils Olger
Kostüm & Bühne Sophie Baumgartner
Danke an: brut Wien, Ujjwal Kanishka, Jan Machacek, David Višnjić, Chris Thaler, Ursula Napravnik, WUK performing arts, Echoraum, LiteraturhausWien