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Die Details zum diesjährigen Festival werden noch laufend ergänzt.

14 Jahre Perspektiven. Zum zweiten Mal unter der Leitung und Kuration von Barbara Gölles und Thomas Kasebacher. Letztes Jahr stand das Festival unter dem Motto „Austausch und Verbindung“, um im Ort sichtbar zu werden und die Außenwirkung zu verstärken. Dieses Jahr gehen wir einen Schritt weiter. 2024 dreht sich alles um das Thema „Schlechtwetterprogramm“. Wir wünschen uns schönes Wetter und ein gutes Leben. Global betrachtet erleben wir seit längerem eine düstere Lage: Krieg, Klimawandel, Wirtschaftskrise und gesellschaftliche Veränderungen. Die Perspektiven liefern Ansätze und stellen die Frage: „Was hat das alles mit uns zu tun?“

Humor ist auch in schwierigen Zeiten gefragt – und besonders dann. Schwierigkeiten dürfen nicht weichgespült oder gar in Watte gepackt werden. Sie müssen angesprochen werden, weil es braucht Veränderung – wir können nicht zusehen und weitertun wie bisher. Wir sind gefordert. Dieses Jahr ist alles rosa und blau – trotz der Farben, beschönigen wir nichts. Die Perspektiven 2024 bieten Lösungsansätze und Ideen für eine gemeinsame Zukunft und lädt Sie ein, Teil davon zu werden.

Noch mehr Programm, noch mehr Sichtbarkeit.

Während der drei Wochen gibt es ein durchgehendes Programm: Drei Ausstellungen verteilen sich in Attersee am Attersee: Christiane Peschek in der Atterseehalle mit einem Erlebnis, das zum verweilen einlädt. Ebenfalls in der Atterseehalle gibt es ein Café mit Seeblick – ein Aufenthaltsort und das nicht nur bei schlechtem Wetter. Eva Seilers Sichtweise positioniert sich im ganzen Ort und geht eine Symbiose mit aktiv benutzen Räumen ein. Nana Mandl präsentiert ihre – im wahrsten Sinn des Wortes – vielschichtigen Arbeiten im ehemaligen Kaufhaus Baresch.

Veranstaltungen

Fordernd sind nicht nur die Zeiten, auch das diesjährige Festival. Das Haus Bauer ist unerwartet und überraschend weggefallen. Daher mussten wir komplett umdenken und haben eine neue, eigens errichtete und konzipierte temporäre Struktur mitten in einer Kreuzung geschaffen, die als Austragungsort der Mode dient und gleichzeitig einen niederschwelligen Zugang zum Festival bietet, wo Austausch und Kommunikation stattfinden.

Dass ständige Flexibilität und ständiges Über-sich-Hinauswachsen erforderlich sind, haben wir bereits im ersten Jahr unserer Leitung gelernt: Deshalb entstand das Schlafprojekt, das es auch dieses Jahr wieder geben wird – allerdings in neuer Form. An den vier Wochenenden wird von Samstag auf Sonntag ein geführtes Sleepover in der Atterseehalle stattfinden. Eine Anmeldung ist erforderlich. Schnarchen sollten Sie hier nicht.

An den Wochenenden gibt es zusätzlich Veranstaltungen aus den unterschiedlichen Disziplinen: Performance, Musik, Workshop, Kino und Essen. Für manche dieser Veranstaltungen ist aufgrund begrenzter Kapazität eine Anmeldung notwendig. Bei allen anderen Veranstaltungen gilt das „pay as you wish“-Prinzip.

Am 13. Juli um 19:00 zur Eröffnung kochen wieder wir und laden zu Tisch!

Willkommen bei den Perspektiven 2024. Barbara Gölles und Thomas Kasebacher